Teambuilding zum Kennenlernen: Mit diesen Maßnahmen und Spielen brechen Sie das Eis!

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Der erste Schritt ist oft der Schwierigste. Wenn neue Teamkollegen aufeinandertreffen, die bisher noch keine Bekanntschaft miteinander schließen konnten, zählt der erste Eindruck. Als Projektleitung haben Sie die Möglichkeit, das Kennenlernen zu einem unterhaltsamen, spannenden Event zu machen, bei dem alle Teammitglieder aktiv teilnehmen.

Im Vordergrund steht die Absicht, das erste Aufeinandertreffen angenehm zu gestalten. Auf diese Weise kann ein guter Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit im Team gelegt werden. Bereits beim Kennenlernen werden erste Sympathien deutlich. Sollten einige Kollegen nicht sofort warm miteinander werden, kann dies mit professionellem Verhalten überspielt werden. Es ist selbstverständlich, dass sich nicht ausschließlich Freundschaften fürs Leben bilden werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Qualität der Zusammenarbeit unter persönlichen Diskrepanzen leiden muss.

In diesem Artikel widmen wir uns dem Kennenlernen zwischen neuen Projektteilnehmern. Wie Sie langfristiges Teambuilding betreiben und welche Maßnahmen besonders effektiv sind, können Sie in diesem ausführlichen Beitrag zum Thema Teambildung  nachlesen.

Kein Teambuilding ohne das Kennenlernen des Teams!

Das erste Aufeinandertreffen der Teammitglieder legt den Grundstein für die spätere Zusammenarbeit. Aus diesem Grund muss diesem Augenblick unbedingt die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden. Beim ersten Treffen können keine tiefen Freundschaften gebildet werden. Dies ist auch nicht notwendig, schließlich handelt es sich um eine Beziehung auf professioneller Ebene. Was beim Kennenlernen sehr wohl bereits vermittelt werden kann, sind die Werte des Teams. Welche übergeordneten Ziele wird es während der Projektarbeit geben und mit welchen Strategien sollen sie erreicht werden?

Jeder kennt wahrscheinlich die unangenehme Stille, die sich entwickelt, wenn unbekannte Menschen plötzlich aufeinandertreffen. Niemand weiß, was er sagen soll oder wie er sich verhalten soll und es ist überaus unwahrscheinlich, dass sich eine Person des Teams dazu entscheidet, das Eis zu brechen. Deshalb ist es sinnvoll, das erste Aufeinandertreffen der neuen Arbeitskollegen zu planen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass eine angenehme Atmosphäre geschaffen wird. Die Situation kann durch auflockernde Eisbrecher entschärft werden. In vielen Teams kommt es zu unausgesprochenen Barrieren. Diese lassen sich durch Altersunterschiede, Jobpositionen oder andere Faktoren erklären, die eine augenblickliche Hierarchie schaffen. Mit Hilfe guter Eisbrecher können Sie diese unsichtbaren Barrieren aufbrechen, sodass angeregte Gespräche zustande kommen.

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Einfache Maßnahmen, mit denen Sie unter neuen Mitarbeitern das Gespräch anstoßen

Mit den richtigen Tipps ist es überhaupt nicht schwer, ein Gespräch unter Unbekannten ins Laufen zu bringen. Wichtig ist, dass Sie als Teamleitung einige Fragen und andere Eisbrecher vorbereiten. Auf diese Weise wirken Sie beim Kennenlernen der Kollegen abgeklärt und entspannt. Ihre Einstellung wirkt sich augenblicklich positiv auf die Atmosphäre aus. Auf diese Weise legen auch die anderen Teilnehmer ihre anfängliche Anspannung ab und beginnen, sich aktiv einzubringen.

Auflockernde Fragen als Gesprächseinstieg

Diese Fragen eignen sich vor allem für Teams und Abteilungskollegen, die in den kommenden Monaten oder sogar Jahren eng miteinander zusammenarbeiten werden. Im Vordergrund stehen Unterhaltung und Spaß. Die Stimmung soll aufgelockert werden, der Inhalt der ersten Gespräche ist eher nebensächlich. Ernste Themen können deshalb erst einmal außen vor gelassen werden.

Bei größeren Events mit zahlreichen Teilnehmern ist diese Art von Fragen weniger effektiv. Es handelt sich oft um eher persönliche Themen, die viele Mitglieder möglicherweise nicht vor mehreren Hundert Menschen beantworten möchten. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Fragen dem Anlass, sowie der Größe der Veranstaltung anzupassen.

Die Fragen sollten Sie vorbereiten, damit Sie während des Events problemlos abgelesen werden können. Es wäre mit zu viel Stress verbunden, sich diese Fragen erst während der Veranstaltung zu überlegen. Denken Sie an die Menschen, die bei dem Kennenlernen anwesend sein werden und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Dies sind einige Beispielfragen, die bei solchen Events gerne verwendet werden und Ihnen als Inspiration dienen können.

Ein-Wort-Eisbrecher

Ein-Wort-Assoziationen sind aus psychologischer Sicht überaus interessant. Hinzu kommt, dass sie ihre Aufgabe als Eisbrecher sehr gut erfüllen. Im Mittelpunkt der Fragen steht, die ersten Gedanken der Teilnehmer zu erfassen. Auf diese Weise lässt sich eine spätere Diskussion anregen. Jeder muss nur ein einziges Wort sagen, nämlich das Wort, das ihm als Erstes zu einem Thema oder einer Frage anfällt. Hierbei sollte möglichst wenig überlegt werden. Gefragt ist die spontane Reaktion der Teilnehmer. Die Assoziationen können notiert und verglichen werden. Hierbei fällt es den Anwesenden deutlich leichter, in die Konversation einzusteigen und ein wenig von sich preiszugeben. Die Stimmung wird dadurch aufgehellt, sodass sich die Teilnehmer merklich entspannen.

Mögliche Fragen, zu denen die Anwesenden Wörter nennen, die sie assoziieren, sind:

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Eisbrecher aus Dreier-Kombinationen

Das Grundprinzip unterscheidet sich kaum von der vorangehenden Eisbrecher-Idee. Jedoch wird bei diesen Fragen nicht mit einem einzigen Wort, sondern mit drei Wörtern geantwortet. Von persönlichen bis hin zu professionellen Fragen ist alles erlaubt. Achten Sie bei der Vorbereitung darauf, dass die Fragen abwechslungsreich und unterhaltsam sind. Themen, die sich mit der Geschäftsführung und deren Führungsweise auseinandersetzen, sind für diesen Anlass möglicherweise weniger geeignet. Schließlich sollen sich die Teilnehmer wohlfühlen und entspannen können. Weniger verfängliche Fragen rund um das Unternehmen, das Team oder das Projekt sind jedoch willkommen.

Beispielsweise können Sie folgende Fragen ausarbeiten:

Kennenlernspiele für das Teambuilding: Unsere Empfehlungen und Spielideen

Kaum zu glauben, aber wahr: einige der Spiele, die Sie bereits aus Schulzeiten oder von Partys kennen, lassen sich bei Teambuilding Events überaus gut verwenden und kommen deshalb oft zum Einsatz. Sie brechen das Eis, lockern die Stimmung auf und strapazieren sogar die Lachmuskeln.

Die besten Ideen für Kennenlernspiele haben wir für Sie zusammengefasst:

Speed Meeting

Dieses Spiel entwickelt sich aus dem Speed-Dating und verläuft nach demselben Prinzip. Es eignet sich besonders gut für kleine und mittelgroße Events, bei denen sich mehrere Kollegen begegnen, die sich noch nicht kennen. Ist die Teilnehmerzahl zu groß, so wird das Spiel zu unübersichtlich. Die Teilnehmer sitzen sich gegenüber und haben drei Minuten Zeit, um bestimmte Fragen zu beantworten. Man sollte versuchen, möglichst viele Antworten seines Gegenübers zu behalten, um diese später bei der Weiterführung des Spiels zusammentragen zu können. Nach jeweils sechs Minuten werden die Teilnehmer neu gemischt. Es können problemlos mehrere Runden gespielt werden. In wenigen Minuten können die Anwesenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten. Es entwickeln sich erste Sympathien, die der Start in eine tolle Zusammenarbeit sind.

Bei größeren Veranstaltungen empfiehlt es sich, mehrere Tische mit festgelegten Fragen zu bilden, denen die Teilnehmer jeweils in Gruppen zugeordnet werden. An jedem Tisch steht eine Frage, welche die Teilnehmer innerhalb von 2 Minuten beantworten müssen. Dabei sollen sie möglichst persönliche Details verraten und witzige Anekdoten erzählen.

Mögliche Fragen für die Themen-Tische sind:

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Eine Lüge und zwei Wahrheiten

Dieses Spiel bietet sich besonders dann an, wenn die Teilnehmerzahl überschaubar ist. Dann nämlich hat man die Möglichkeit, sich längere Geschichten auszudenken. Bei vielen Teilnehmern empfehlen wir folgende Variante:

Jeder Teilnehmer schreibt zwei Wahrheiten und eine Lüge über sich auf einen Zettel. Die Anwesenden melden sich der Reihe nach und lesen ihre Aussagen vor. Anschließend müssen die Kollegen raten, welche Aussagen zutreffen und die Lüge entlarven. Bei hohen Teilnehmerzahlen sollten die Sätze möglichst kurz gehalten werden. Beispiele sind:

Wenn die Gruppe kleiner ist, kann man die Kreativität der Teilnehmer sehr viel besser ausnutzen. Jetzt werden kleine Geschichten erfunden. Drei Anekdoten, von denen aber nur zwei tatsächlich so stattgefunden haben. Durch die Geschichten hat man die Möglichkeit, die Teilnehmer sehr viel besser kennenzulernen. Einige können ihren tollen Sinn für Humor zeigen, andere erzählen ihre Anekdoten sehr emotional und wieder andere bauen besonders viele Fakten und Daten ein.

Puzzle der besonderen Art

Die Teilnehmer werden in Gruppen aufgeteilt und jedes Team bekommt eine Zeitung derselben Ausgabe, sowie eine Schere. Sie stellen sich als Teamleitung nach vorne und beginnen, nacheinander bestimmte Artikel oder Werbeausschnitte zu beschreiben. Hierbei beginnen Sie mit wagen Angaben und werden dann immer konkreter. Jedes Team hat die Aufgabe, den beschriebenen Ausschnitt so schnell wie möglich zu erkennen, auszuschneiden und zu Ihnen zu bringen. Je nach Schnelligkeit werden Punkte vergeben. Das Team, welches am Ende die höchste Punktzahl hat, gewinnt das Spiel.

Besonders interessant ist die Dynamik, die sich innerhalb kurzer Zeit in den Teams entwickelt. Die Aufgaben sind zeitlich begrenzt, wodurch die meisten Teilnehmer über ihren Schatten springen und sich aktiv einbringen. Der Ehrgeiz ist höher als die Zurückhaltung beim Kontakt zu neuen Mitarbeitern.

Wer bin ich?

Jeder Teilnehmer erhält einen Klebezettel und einen Stift. Alle Kollegen sitzen in einem Kreis zusammen, sodass sie sich ansehen können. Nun muss ein Name auf den Klebezettel geschrieben werden. Überlegen Sie sich hierfür am besten ein Motto. Zum Beispiel Filmstars, Comicfiguren, Superhelden oder Politiker. Jeder Teilnehmer denkt sich für seinen linken Sitznachbarn eine Figur aus und schreibt diese verdeckt auf den Zettel. Anschließend klebt er den Zettel auf die Stirn des Kollegen, ohne dass dieser den Namen lesen kann.

Die Teilnehmer müssen herausfinden, welchen Namen sie auf ihrem Zettel tragen. Dafür stellen sie Fragen, die nur mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können. Alle Teilnehmer antworten im Kollektiv und wer als Erstes herausgefunden hat, welchen Namen er auf seiner Stirn trägt, hat gewonnen.

Wem ist es passiert?

Es werden Zettel an alle Teilnehmer verteilt, worauf diese eine peinliche Anekdote aus ihrem Leben notieren müssen. Anschließend werden die Zettel gemischt und an die Teilnehmer verteilt. Diese müssen die Anekdoten lesen und festlegen, welchem Kollegen sie zuzuordnen ist. Dies kann eine Einzelaufgabe sein oder als Gruppe vorgenommen werden. Es wird geschaut, welche Anekdoten richtig zugeordnet wurden. Hierbei wird nicht nur die Kreativität beansprucht, sondern die Lachmuskeln kommen ebenfalls zum Einsatz. Wenn Sie möchten, können Sie die Anekdoten mit einem bestimmten Motto verbinden. Es sollen beispielsweise Erlebnisse aus dem Urlaub, aus der Kindheit oder aus dem Arbeitsalltag niedergeschrieben werden.

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Assoziationsfeuer

Ein Spiel, bei dem die Geschwindigkeit und der Instinkt der Teilnehmer im Vordergrund stehen. Gewinner oder Verlierer gibt es keine, dafür aber eine große Menge Spaß. Alle Anwesenden stellen sich in einem Kreis auf. Eine Person wird damit beauftragt, das erste Wort zu nennen. Der nächste Teilnehmer sagt das erste Wort, was ihm in Assoziation zu dem vorher genannten Begriff einfällt. So geht es reihum, bis jeder einmal dran war. Es gibt die Möglichkeit, ein Motto vorzugeben. Allerdings sind die Wörter sehr viel authentischer und kreativer, wenn dies nicht getan wird.

Lebens-Highlights

Ein sehr persönliches Spiel, das jedoch trotzdem überaus beliebt ist. Die Teilnehmer stellen sich in einem Kreis auf und schließen für einige Minuten die Augen. Jeder überlegt, welchen Augenblick seines Lebens er noch einmal durchleben wollen würde. In dieser Phase des Spiels gehen die Teilnehmer in sich. Es herrscht ein Augenblick der Ruhe und Entspannung während des sonst so lebhaften Teamevents. Anschließend öffnen die Teilnehmer ihre Augen und erzählen der Reihe nach von dem Augenblick in ihrem Leben, den sie noch einmal durchleben wollen würden, wenn sie nur noch eine Stunde zu leben hätten.

Es entsteht eine vertraute Atmosphäre. Die Teilnehmer erhalten neue Einblicke in das Innenleben ihrer Kollegen. Wertschätzung und Ehrlichkeit stehen bei dieser Aktivität im Vordergrund. Nicht selten kommen den Teilnehmern bei einigen Erzählungen die Tränen, weil die Geschichten so rührend sind. Versuchen Sie als Eventleitung, diese Stimmung aufrechtzuerhalten. Sie ist der Grundstein für den Respekt, den die Arbeitskollegen bei ihrer Zusammenarbeit empfinden werden.

Fazit

Wenn neue Mitarbeiter aufeinandertreffen, bietet dies viele Möglichkeiten. Der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird an diesem Tag gelegt. Deshalb ist es wichtig, ein entspanntes Umfeld zu schaffen. Dadurch fühlen sich die Mitarbeiter willkommen geheißen. Sie können sich auf die Situation einlassen, die Anspannung lässt nach und es kommen angeregte Gespräche zustande.

Wenn Sie als Eventleitung nicht darauf achten, den Weg zu ebnen, verläuft das Kennenlernen mitunter holprig. Deshalb haben wir in diesem Beitrag zahlreiche Spielideen und Eisbrecher für Sie zusammengetragen. Sie werden erkennen, dass oft schon kleine Gesten oder kurze Fragen ausreichen, um die Stimmung zu lockern. Auf diese Weise schaffen Sie einen entspannten Einstieg in ein Firmenevent, das eine erfolgreiche Teamarbeit einleitet. Wenn das Eis erst einmal gebrochen ist, kommen angeregte Gespräche zustande. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Vorbereitung auf Ihr Teamevent und stehen Ihnen bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung. 

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